


Familienhilfe
Wir unterstützen Familien in herausfordernden Lebenslagen, indem wir sie stärken und ermutigen, ihre Kinder in einem sicheren und fördernden Umfeld aufzuziehen, das ihre Rechte respektiert und bestmögliche Förderung ermöglicht.

Pastorale Arbeit
für Kinder
Unsere Arbeit bietet Kindern eine stabile Gemeinschaft, gibt ihnen eine Stimme und fördert ihre Beteiligung an religiösen und spirituellen Aktivitäten, die ihr Wachstum und ihre Entwicklung unterstützen.

Gesundheitsförderung
Jeder Mensch hat das Recht auf Gesundheit. Wir sorgen dafür, dass Kinder Zugang zu medizinischer Versorgung und präventiven Gesundheitsprogrammen haben, die sie schützen und fördern.

Soziale Integration
Wir beseitigen Hürden für benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, indem wir ihnen durch Bildung und soziale Programme die Chance geben, aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen und ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Nothilfe
In Krisenzeiten sind wir zur Stelle, um Kinder und ihre Familien zu schützen und ihnen schnell und effizient die Hilfe zu bieten, die sie brauchen, um wieder Sicherheit und Perspektive zu finden.
INDONESIEN Der Einsatz in Indonesien begann 1932, als niederländische Schwestern auf Java eintrafen. Sie gründeten eine Grundschule in Pasuruan, die anfangs von niederländischen und chinesischen Kindern besucht wurde. Drei Jahre später folgte die zweite Grundschule in Batu, einer nahegelegen Stadt. Nach der Unabhängigkeit Indonesiens eröffneten sie 1956 eine weitere Schule in Malang und 1959 ein Gesundheitszentrum auf der Insel Madura, das sich großer Beliebtheit in der Bevölkerung erfreut. Im Jahr 1985 begann die erste Tätigkeit auf der Insel Flores mit einem Kindergarten und einem Kinderheim zur Unterstützung für die sehr arme Bevölkerung und 1990 auf der Insel Kalimantan (Borneo) mit einem Heim und der Glaubensunterweisung. Heute sind 220 einheimische Schwestern auf sechs Inseln aktiv, sie betreiben 29 Einrichtungen und kümmern sich um 10.000 Kinder und Jugendliche. Die Schwestern leisten einen großen Beitrag zum Abbau von sozialer Benachteiligung, Armut, Flucht und deren Folgen und legen großen Wert auf die kulturelle Bildung und Integration. Die Schwestern sind auf Spenden aus Europa angewiesen, um ihre Arbeit kontinuierlich fortzuführen.
KOLUMBIEN Die ersten deutschen Schwestern kamen 1937 nach Kolumbien und gründeten 1938 die Schule Santa Clara. 1957 eröffneten sie zwei soziale Einrichtungen: die Schule Clara Fey in Bosa und eine Kindertagesstätte in Belén. 1972 begannen sie, Kinder in Monterredondo zu unterrichten und zu ernähren, und 1988 eröffneten sie eine Schule in Facatativá, um einen positiven Einfluss in der Region auszuüben. 2005 starteten sie in Cazucá mit einer Kindertagesstätte für Binnenflüchtlinge und eröffneten 2008 ein Auffangzentrum für Schulkinder, um sie vor der Verwahrlosung auf der Straße zu bewahren. Es war ursprünglich für Grundschulkinder gedacht, aber auf Wunsch der Kinder wurde das Alter nach und nach bis zur Großjährigkeit heraufgesetzt. Die eine Hälfte der Schüler geht vormittags von 7-13 Uhr in die Schule und wird nachmittags im Auffangzentrum betreut, wo alle Hausaufgabenbetreuung und Imbiss erhalten. Für die andere Hälfte ist der Zeitplan genau umgekehrt: vormittags Zeit im Auffangzentrum, nachmittags Schulunterricht. Zudem werden kreative Workshops angeboten.
LETTLAND In Lettland begann die Geschichte der Schwestern vom armen Kinde Jesus 1927, als die ersten österreichischen Schwestern nach Jaunaglona reisten, um am katholischen Gymnasium zu unterrichten. Aufgrund der politischen Umwälzungen und der Annexion Lettlands durch Russland im Jahr 1940 erlebte die Gemeinschaft schwere Zeiten. Die Schwestern wurden 1949 nach Anglona vertrieben, in ein kriegszerstörtes Kloster, wo sie unter schwierigen Bedingungen lebten und arbeiteten. Der Kommunismus erlaubte kein aktives Ordensleben, sodass die Schwestern ohne Einkommensquelle oft Hunger litten. Trotz dieser Erfahrungen kehrten 1992 zwei Schwestern nach Riga zurück, um ihre Arbeit fortzusetzen. Heute sind fünf der insgesamt dreizehn Schwestern in öffentlichen Institutionen tätig und engagieren sich für die Armen und in der Sozialarbeit.