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Eine Königin für die Schwestern vom armen Kinde Jesus
In einem feierlichen und sehr würdevollen Rahmen wurde den Schwestern vom armen Kinde Jesus am 18. Juni 2026 in der Kind-Jesu-Kapelle in Aachen eine Königin übergeben. Die Holzfigur stammt von dem Künstler und Diakon Ralf Knoblauch, dessen Königsfiguren weit über Deutschland hinaus bekannt sind. Sie erinnern daran, dass jedem Menschen eine unverlierbare Würde zu eigen ist.
Die Feier stand ganz im Zeichen dieser Menschenwürde. In der hellen und modernen Kapelle kamen Schwestern, Gäste sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter zusammen, um die Königin willkommen zu heißen. Die Verantwortlichen hatten die Veranstaltung mit großer Sorgfalt vorbereitet und gestalteten sie gemeinsam mit den Beteiligten in einem ruhigen, festlichen und tief berührenden Rahmen.
Zu den Gästen und Rednern gehörten der Aachener Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons sowie Domkapitular Hannokarl Weißhaupt, stellvertretender Generalvikar des Bistums Aachen. In den Beiträgen wurde deutlich, wie eng die Botschaft der Königsfigur mit dem Auftrag der Schwestern verbunden ist: Menschen in ihrer Würde zu sehen, ihnen mit Achtung zu begegnen und besonders dort an ihrer Seite zu stehen, wo Leben verletzlich ist.
Ein besonderer Bestandteil der Feier war ein Gespräch zwischen Ralf Knoblauch und Sr. Pia PIJ. In diesem Interview wurde die Bedeutung der Königin noch einmal auf persönliche und eindrückliche Weise eingeordnet. Dabei wurde spürbar, dass die Figur nicht nur ein Kunstwerk ist, sondern ein stilles Zeichen für eine Haltung: Jeder Mensch verdient Ansehen, Respekt und Wertschätzung.
Ralf Knoblauch, der die Königsfiguren geschaffen hat, übergab selbst das Kunstwerk an die Schwestern. Seine Figuren sind schlicht, still und zugleich ausdrucksstark. Sie tragen keine Macht zur Schau, sondern erzählen von einer anderen Art von Königlichkeit: von der Würde, die nicht verliehen werden muss, sondern jedem Menschen bereits innewohnt.
Musikalisch begleitet wurde die Übergabe durch die Schwestern. Auch dadurch erhielt die Feier eine besondere Atmosphäre. Musik, Gespräch und Begegnung verbanden sich zu einem Moment, der lange nachwirkt.
Die Königin wird künftig ein sichtbares Zeichen in der Gemeinschaft sein. Sie erinnert daran, dass die Würde des Menschen nicht abstrakt bleibt, sondern im konkreten Miteinander gelebt werden will: im Zuhören, im Begleiten, in Aufmerksamkeit und in der Achtung vor jedem einzelnen Menschen.
Gerade für die Schwestern vom armen Kinde Jesus ist diese Botschaft zentral. In ihrer internationalen Arbeit begegnen sie Kindern, Jugendlichen, Familien, kranken, alten und benachteiligten Menschen. Die Königin macht sichtbar, was diese Arbeit im Innersten trägt:
Jeder Mensch ist kostbar.
Jeder Mensch verdient Respekt.
Jeder Mensch besitzt Würde.
Bilder der Veranstaltung













