
Hilfe, Bildung und Begleitung in Lettland

Hilfe, Bildung und Begleitung in Lettland
In Lettland unterstützen die Schwestern vom armen Kinde Jesus Kinder, Familien und Einzelpersonen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Besonders kinderreiche Familien, Menschen mit Erkrankungen und Familien mit geringem Einkommen sind auf konkrete Hilfe angewiesen.
Mit viel Nähe zu den Menschen begleiten die Schwestern den Alltag in Dörfern, Gemeinden, Schulen und Pfarreien. Sie helfen dort, wo Unterstützung dringend gebraucht wird: mit Schulmaterialien, Kleidung, Lebensmitteln, Lernhilfen, pastoraler Begleitung und praktischer Hilfe in akuten Notlagen.
Lettland gehört innerhalb der Europäischen Union zu den Ländern, in denen viele Menschen trotz wirtschaftlicher Fortschritte weiterhin unter schwierigen Lebensbedingungen leben. Der Lebensstandard ist vielerorts nicht mit dem in Deutschland oder den Benelux-Staaten vergleichbar. Besonders kinderreiche Familien, Alleinerziehende, kranke Menschen und Personen ohne gesicherte Arbeit stehen häufig vor großen Herausforderungen.
Die Schwestern vom armen Kinde Jesus sind in Lettland in unterschiedlichen Regionen und Aufgabenfeldern tätig. Durch ihre Arbeit in Schulen, sozialen Diensten, Gemeinden und Pfarreien erhalten sie einen direkten Einblick in die Lebenssituation vieler Familien. So können sie konkrete Hilfe leisten — unbürokratisch, persönlich und nah an den Menschen.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. In der Schule helfen die Schwestern beispielsweise beim Kauf von Papier, Büchern und Unterrichtsmaterialien. Gerade für arme und kinderreiche Familien ist diese Hilfe wichtig, damit Kinder erfolgreich lernen und am Schulalltag teilnehmen können. Auch kleine Gesten, wie eine besondere Aufmerksamkeit für die Schülerinnen und Schüler, werden mit großer Freude angenommen.
Darüber hinaus engagieren sich die Schwestern in den Pfarreien. Sie bereiten Kinder und gelegentlich auch Erwachsene auf die Sakramente vor — etwa auf Beichte, Erstkommunion und Firmung. Das dafür benötigte Material stellen sie kostenlos zur Verfügung. So werden Familien finanziell entlastet und Kinder können unabhängig von der wirtschaftlichen Situation ihrer Eltern am kirchlichen Leben teilnehmen.
Immer wieder begegnen die Schwestern bewegenden Einzelschicksalen. So konnte einem neunjährigen Jungen ein lang ersehnter Wunsch erfüllt werden: Er erhielt ein Fahrrad als Geschenk zur Erstkommunion. Seine Mutter befindet sich wegen einer Krebserkrankung in Langzeitbehandlung, während sein Vater die Erziehungsarbeit allein trägt. Für die Familie bedeutete diese Unterstützung nicht nur eine materielle Hilfe, sondern auch ein Zeichen der Ermutigung.
Auch in anderen Notlagen konnten die Schwestern helfen. Einer alleinerziehenden Mutter, deren Sohn durch einen schweren Autounfall beeinträchtigt wurde, fehlten die finanziellen Mittel für eine dringend notwendige Dachreparatur vor dem Winter. Durch Unterstützung beim Materialkauf konnte diese wichtige Reparatur ermöglicht werden.
Ein weiteres Beispiel ist die Hilfe für zwei Jungen aus einer kinderreichen Familie. Sie erhielten angemessene Kleidung für ihre Schulabschlussfeier. Gerade solche Hilfen sind wichtig, um soziale Unterschiede abzumildern und Ausgrenzung zu verhindern. Sie ermöglichen Kindern und Jugendlichen, mit Würde und Selbstvertrauen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Das abgeschlossene Projekt zeigt, wie wertvoll konkrete Hilfe im Alltag ist. Ob Schulmaterial, Fahrrad, Kleidung oder Unterstützung bei einer Reparatur — jede Hilfe lindert Not, schenkt Zuversicht und macht sichtbar: Die Menschen sind nicht allein.
Danke für Ihre Unterstützung!
Durch Ihre Hilfe konnten Kinder, Familien und Einzelpersonen in Lettland konkret begleitet und unterstützt werden — dort, wo Hilfe dringend gebraucht wurde. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin, damit wir solche und andere Projekte weltweit umsetzen können.